Die Lernplattform für Maschinen- und Anlagenführer

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Zwei Jahre. Geregelt ist sie in der Verordnung über die Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer vom 27. April 2004, zuletzt geändert im Juni 2023. Es gibt eine Zwischenprüfung und am Ende die Abschlussprüfung, keine gestreckte Prüfung.

Aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Schriftlich geprüft werden Produktionstechnik, Produktionsplanung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Im praktischen Teil führen Prüflinge in höchstens sieben Stunden bis zu zwei Aufgaben durch.

Zum Beispiel das Durchführen einer vorbeugenden Instandsetzung einschließlich Inbetriebnahme. Geprüft wird, ob Arbeitsabläufe geplant, Werkzeuge sowie Betriebs- und Hilfsstoffe festgelegt, Messungen durchgeführt, technische Unterlagen genutzt, Prozesse gesteuert und Qualitätsprüfungen sowie Arbeitssicherheit und Umweltschutz berücksichtigt werden. Der Ausbildungsschwerpunkt des Betriebs wird dabei berücksichtigt.

Ja, und das ist eine Besonderheit dieses Berufs. Nach § 10 der Ausbildungsordnung fließen die Leistungen bei einer Fortsetzung zum Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker oder Feinwerkmechaniker als Teil 1 der dortigen Abschlussprüfung in das Gesamtergebnis ein. Betriebe können die Ausbildung damit zweistufig anlegen.

Im schriftlichen Teil müssen in zwei Prüfungsbereichen mindestens ausreichende Leistungen erreicht werden, im dritten darf das Ergebnis nicht ungenügend sein. Reicht es knapp nicht, ist eine mündliche Ergänzungsprüfung möglich; schriftliches und mündliches Ergebnis werden dann im Verhältnis 2:1 gewichtet.

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Wie lange dauert die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer?

Zwei Jahre. In der Ausbildung gibt es eine Zwischenprüfung, am Ende die Abschlussprüfung. Eine gestreckte Abschlussprüfung wie in vielen anderen Berufen gibt es hier nicht.

Welche Prüfungsbereiche gibt es?

Schriftlich geprüft werden Produktionstechnik, Produktionsplanung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Dazu kommt der praktische Teil mit bis zu zwei Aufgaben in höchstens sieben Stunden.

Was wird in der praktischen Prüfung verlangt?

Zum Beispiel eine vorbeugende Instandsetzung einschließlich Inbetriebnahme. Bewertet wird, ob Arbeitsabläufe geplant, Werkzeuge und Hilfsstoffe festgelegt, Messungen durchgeführt, technische Unterlagen genutzt und Prozesse gesteuert werden können, einschließlich Qualitätsprüfung, Arbeitssicherheit und Umweltschutz.

Kann man nach der Ausbildung weitermachen?

Ja. Nach § 10 der Ausbildungsordnung werden die Prüfungsleistungen bei einer Fortsetzung zum Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker oder Feinwerkmechaniker als Teil 1 der dortigen Abschlussprüfung angerechnet. Der Beruf eignet sich damit als erste Stufe einer zweistufigen Ausbildung.

Wann ist die Abschlussprüfung bestanden?

Wenn im schriftlichen Teil in zwei Prüfungsbereichen mindestens ausreichende Leistungen erreicht werden und der dritte nicht ungenügend ist. Reicht es knapp nicht, kann eine mündliche Ergänzungsprüfung stattfinden, die im Verhältnis 2:1 zur schriftlichen Leistung gewichtet wird.

Welche Themen deckt eCademy für Maschinen- und Anlagenführer ab?

Vier Bereiche: Fertigungsgrundlagen und Arbeitssicherheit, maschinelle Fertigung und Werkstoffe, Steuerungstechnik mit Pneumatik und Elektrotechnik sowie Hydraulik, SPS und Instandhaltung von Produktionsanlagen.

Können Ausbilder:innen in eCademy eigene Inhalte ergänzen?

Ja. In eCademy lassen sich betriebseigene Lerninhalte erstellen und den Themen zuordnen, etwa Bedienanleitungen Ihrer Anlagen, Rüstpläne oder eigene Sicherheitsunterweisungen Bestehende Schulungen lassen sich zusätzlich per SCORM anbinden.

Wie sehen Ausbilder:innen in eCademy den Lernstand ihrer Azubis?

Über die Reports und Lernlisten in eCademy. Nach Übungen und Prüfungssimulationen ist auf einen Blick sichtbar, welche Themen sitzen und wo noch Unterstützung nötig ist.

Was kostet die Lernplattform für Ausbildungsbetriebe?

Der Zugang wird als Lizenz pro Auszubildendem vergeben. Der Preis hängt davon ab, wie viele Azubis und welche Ausbildungsberufe abgedeckt werden. Wir stellen Ihnen ein Angebot zusammen, das zu Ihrer Ausbildungsgröße passt.