Digitale Bildung

„eCademy ist ein unersetzliches, ganz wichtiges Tool und fester Bestandteil unserer Ausbildung“: HARTING Technologiegruppe

Harting Technologiegruppe

Nach einer Pilotphase im vergangenen Jahr ist im Januar der offizielle Startschuss für eCademy bei der HARTING Technologiegruppe gefallen. Wir waren vor Ort und haben uns das moderne Ausbildungszentrum NAZHA – die Abkürzung steht für „Neues Ausbildungszentrum HARTING“ –  angesehen.

Bianca Rüter, Referentin für kaufmännische Ausbildung bei HARTING.

Ein Blick hinter die Kulissen, ein Blick in die Praxis – wir haben mit Bianca Rüter, Referentin für kaufmännische Ausbildung bei HARTING und der Auszubildenden Marei Meyrose (Industriekauffrau, 2. Ausbildungsjahr) über ihre Erfahrungen mit eCademy gesprochen, wie das digitale Lernen im Ausbildungsalltag abläuft, was den beiden besonders daran gefällt und was sie sich für die Zukunft noch wünschen würden. 

„Die Digitalisierung ist ein großes Thema und hat einen riesigen Stellenwert in unserem Unternehmen, auch in der Ausbildung“ Bianca Rüter.

Frau Rüter, Sie sind Referentin für kaufmännische Ausbildungen, was gehört konkret zu Ihrem Aufgabengebiet?

Ich betreue Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und unsere Kauffrau für Büromanagement. Daneben habe ich weitere Projekte. Eines davon ist das Thema „digitales Lernen“. Dies ist eigentlich zu meinem Steckenpferd geworden, da bin ich mittlerweile sehr aktiv.

Durch das digitale Lernen haben wir uns auch kennengelernt. Was war damals ausschlaggebend für Ihre Entscheidung für eCademy? Was hat Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen am meisten überzeugt?

Wir haben uns natürlich im Vorfeld informiert, was es am Markt alles gibt. Da gibt es so vieles! Aber wenn man dann die einzelnen Angebote und Apps vergleicht, stellt man relativ schnell fest, dass eCademy sehr positiv heraussticht. Weil es so vollumfänglich ist, weil es sehr einfach zu bedienen ist und verschiedene Lerntypen anspricht. Das alles ist mir persönlich sehr wichtig und hat letztendlich mich, das Team und auch die Azubis am meisten überzeugt. 

Wie ist es denn überhaupt dazu gekommen, dass Sie digitales Lernen in der Ausbildung einführen wollten?

Die Digitalisierung ist ein großes Thema und hat einen riesigen Stellenwert in unserem Unternehmen, auch in der Ausbildung. Wir haben uns schon vor Corona damit beschäftigt. Zum Beispiel gibt es in unserem Ausbildungszentrum einen sogenannten „DigiCube“. Dabei handelt es sich um ein NAZHA internes Netzwerk, über das Lernmaterialien und Dokumente mit den Azubis getauscht werden können. Außerdem hält es alle relevanten Informationen über Maschinen auf Abruf für Azubis bereit. Der „DigiCube“ ist ein Projekt der Uni Bremen, bei dem wir als eines der ersten Unternehmen mit dabei waren.  

Zudem haben wir selbst Tutorials erstellt oder vorhandene Tutorials auf Plattformen wie „YouTube“ angeschaut. Und dann kam Corona – und die Azubis gingen ins Homeoffice. Das hat eigentlich den letzten Kick gegeben, die Digitalisierung und insbesondere auch das digitale Lernen in der Ausbildung in Gänze umzusetzen.  

Der Start mit eCademy ging bei Ihnen sehr schnell. Gab es denn auch Zweifel bei den Ausbilderinnen und Ausbildern bezüglich des digitalen Lernens?

Sicherlich gab es auch Vorbehalte, bspw. hat sich der eine oder andere gefragt, wie er digitales Lernen neben seinen anderen Aufgaben noch in den Arbeitsalltag integrieren soll. Aber nachdem wir uns mit dem System vertraut gemacht hatten, waren diese Zweifel relativ schnell ausgeräumt. Wir nutzen digitales Lernen ja auch nicht, um Präsenzlernen zu ersetzen, das gibt es nach wie vor. E-Learning ist eine gute und sehr sinnvolle Ergänzung zu dem eigentlichen Präsenzlernen, das haben eigentlich alle erkannt und das hat sie überzeugt 

Wir wird eCademy bei Ihnen im Ausbildungsalltag eingesetzt? Haben Sie Tipps für andere Nutzer?

Also wichtig ist es, sich als Ausbilder erst einmal selbst mit dem Tool vertraut zu machen, und dann ist es eigentlich relativ simpel.
Unheimlich hilfreich finde ich die Nutzung von Lernlisten diese für Azubis zusammenzustellen, zu strukturieren, auch gerne nochmal mit eigenen Inhalten oder eigenen Aufgaben anzureichern, um den Azubis die Möglichkeit zu geben, selbst etwas auszuprobieren und das Wissen, das sie erlangt haben, anzuwenden. 

Bildquelle: eCademy

Auch das Reporting ist extrem nützlich, um den Lernstand der Azubis zu erfassen und ggf. gezielt zu fördern.

Für welche Berufsgruppen nutzen Sie eCademy konkret?

Für den kompletten kaufmännischen Bereich, beispielsweise Industriekaufleute oder Kaufleute für Büromanagement. Aber auch für die Fachinformatiker, das ist ja gerade noch im Aufbau. Dann nutzen wir es ebenso für den Elektroniker- und Mechatronikerbereich. Und auch für unsere dualen Studenten, die ihre Ausbildung neben ihrem Studium in diesen Ausbildungsberufen absolvieren, setzen wir die entsprechenden Module ein. 

Auch die Logistikbereiche decken wir künftig mit eCademy ab, bspw. die Ausbildung von Fachkräften für Lagerlogistik. Und für Sommer ist geplant, den gewerblichen Teil mit einzubinden, also alle Mechanikerberufe, wie Zerspaner, Gießereimechaniker und Werkzeugmechaniker. 

Blended Learning ist eine Verzahnung von digitalem und Präsenzlernen. Wie setzen Sie das um?

Zunächst einmal finde ich es wichtig, den Azubis Freiraum zu lassen. Sie sollen sich in der App umschauen können und erkunden, was es an Inhalten gibt, die für sie wichtig sind und die sie nachlesen möchten.
Zusätzlich
erstelle ich themenspezifische Lernlisten und schalte diese regelmäßig frei. Nachdem die Aufgaben digital bearbeitet worden sind, treffen wir uns dann, um die Ergebnisse zu besprechen und Feedback zu geben. Das haben wir in der Pilotphase schon so gemacht und es hat ziemlich gut funktioniert.

Wie haben Ihre Azubis eCademy angenommen?

Natürlich gab es auch bei einigen von ihnen am Anfang Bedenken, ob wirklich noch ein Tool notwendig ist. Aber sowohl den Azubis als auch uns hat die 8-monatige Pilotphase ganz viel gebracht, weil wir alle das System intensiv testen konnten.
Wir haben in dieser Phase sehr positives Feedback von den Azubis bekommen. Auch hinsichtlich der Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit gab es zahlreiche Rückmeldungen, die wir dann an eCademy zurückgespielt haben.

Vieles
, was an Verbesserungswünschen gekommen ist, ist inzwischen auch schon umgesetzt worden. Das ist super, dass die Azubis und wir alle aktiv an diesem Tool mitarbeiten können und auch der Austausch mit eCademy so gut funktioniert. Das kommt auch bei den jungen Leuten gut an.

Wie setzen Sie den Tagesplaner ein?

Der Tagesplaner ist ein freiwilliges Angebot. Damit haben Azubis die Möglichkeit, ihren Tag zu strukturieren. Sie lernen Prioritäten zu setzen, zu schauen, was jetzt vielleicht gerade wichtig ist, was unwichtig. So bekommt man ein Gefühl für Zeit und Selbstmanagement. Das werden sie später im Berufsleben ganz oft brauchen, deshalb finde ich den Tagesplaner sehr sinnvoll. 

Letzte Frage und ein Blick in die Zukunft: Wie sehen Sie die Zukunft mit eCademy?

Ich würde mir wünschen, dass eCademy ein unersetzliches und ganz wichtiges Tool ist, das in unser Azubileben integriert ist und ein fester Bestandteil unserer Ausbildungslandschaft wird. 
Das wünschen wir uns von eCademy auch und dabei werden wir Sie unterstützen! 

Vielen Dank für das Interview Frau Rüter!

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Paula Petersen hat Wirtschaftspsychologie mit dem Schwerpunkt Marketingmanagement und Innovation in Köln studiert. Als Junior Marketing Managerin hat sie bereits unterschiedliche Erfahrungen im Marketing gewonnen. Seit November 2020 unterstützt sie das Marketing-Team von Cornelsen eCademy.